23. November 2009

Stadt plant „Kunststiftung im Museum Abteiberg“ Angebot zur Zustiftung von Kunstwerken

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Angebot zur Zustiftung von Kunstwerken aus der Sammlung Gaby und Wilhelm Schürmann liegt konkret vor

Zur „Förderung der Übereignung von Kunst“ soll schon bald eine „Kunststiftung im Museum Abteiberg“ gegründet werden. Mit einer von der Verwaltung erarbeiteten Beratungsvorlage wird sich der Kulturausschuss in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 26. November, um 17 Uhr im Rathaus Abtei befassen.

„Mit einer solchen Stiftung erhält das Museum Abteiberg die Möglichkeit, seine bedeutende Kunstsammlung wesentlich zu erweitern. Damit eröffnen sich für das Museum ganz neue Perspektiven“, so der für Kultur zuständige Beigeordnete Dr. Gert Fischer. Die für die Gründung der Kunststiftung einzubringende Einlage von 50.000 Euro wird aus dem damaligen Verkaufserlös der Grundstücke Mozartstraße 19 und Beethovenstraße 52 erfolgen, die der Stadt von Meta Hecht im Jahre 1957 zur gemeinnützigen Verwendung geschenkt wurden. Konkreter Anlass für den Zeitpunkt der Stiftungsgründung ist ein der Stadt vorliegendes Angebot zur Zustiftung einer Werkgruppe aus der Sammlung von Gaby und Wilhelm Schürmann, weitere Stiftungen privater Sammler stehen in Aussicht.

Bis zum 10. Januar 2010 zeigt das Museum Abteiberg in der umfangreichen Ausstellung „Das Gespinst“ 80 Kunstwerke aus der in rund 35 Jahren gewachsenen Sammlung von Gaby und Wilhelm Schürmann. Die Sammlung gibt einen unvergleichlichen Blick auf die Entwicklung der Gegenwartskunst seit den 1980er Jahren.

Ausstellung „Gespinst“ verlängert

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Museum Abteiberg zeigt bis zum 10. Januar Werke aus der Sammlung von Gaby und Wilhelm Schürmann

Bis zum 10. Januar verlängert wurde jetzt die Ausstellung „Gespinst“ mit Arbeiten der in rund 35 Jahren gewachsenen Sammlung von Gaby und Wilhelm Schürmann. Die Ausstellung in mehreren Räumen des Hauses gibt einen unvergleichlichen Blick auf die Entwicklung der Gegenwartskunst seit den 1980er Jahren.

Als Gastkurator ist Wilhelm Schürmann im Museum Abteiberg aktiv geworden und hat zusammen mit dem Museumsteam eine gespinstartige Inszenierung quer durch die Schauräume des Hauses anlegt. Zu sehen sind Werke von Monika Baer, Nairy Baghramian, Andrea Bowers, Meg Cranston, Kate Davis, Joanne Greenbaum, Rachel Harrison, Richard Hawkins, Mike Kelley, Martin Kippenberger, Zoe Leonard, Cady Noland, Albert Oehlen, Roseline Rannoch, Cathy Wilkes und vielen anderen.

Rund 80 Werke und Ensembles werden gezeigt, sowohl ganz neue Erwerbungen von Künstlerinnen und Künstlern der jüngsten Generation, als auch Schlüsselwerke der Sammlung Schürmann aus den 80er und 90er Jahren, deren Bezüge zu Werken der eigenen Museumssammlung spektakuläre Konstellationen erlauben: u.a. „Metal Fence“ und „Frame Device“ von Cady Noland, „Dirty Data“ von Julia Scher, „Modell Interconti“ von Martin Kippenberger“, die Serie „Paintings in Time“ von Mike Kelley, „No Sound Chair Piece“ von Angela Bulloch, „No No No“ von Mark Grotjahn, „Mouth Open Teeth Showing“ von Zoe Leonard oder „Reading Machine for Lenz“ von Rodney Graham.

18. November 2009

Grafikkunst des Goldenen Zeitalters: Goltzius und De Gheyn

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pk-t-aw-257-klein.jpgLimburgs Museum Venlo rückt alte Meister ins Licht

28. November 2009 bis 28. Februar 2010

Das Limburgs Museum Venlo zeigt die Ausstellung „Auf dem Weg ins Goldene Zeitalter – Hendrick Goltzius & Jacques de Gheyn II“. Gezeigt werden Kunstwerke aus dem 16. Jahrhundert, geschaffen von zwei Meistern der grafischen Kunst. Beide Künstler widmeten sich der Mal- und Druckkunst mit Hingabe und wurden zu den Begründern der Kunst des niederländischen „Goldenen Zeitalters“ gezählt.

Aufgrund der Lichtempfindlichkeit der Kunstwerke besitzt die Ausstellung Seltenheitswert. Im Goldenen Zeitalter standen Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft in voller Blüte. Der Künstler Hendrick Goltzius (1558-1617) hatte hieran maßgeblichen Anteil. Er war Rheinländer und wurde in Mühlenbracht, dem heutigen Brüggen-Bracht geboren, wuchs in Duisburg auf und erhielt seine Ausbildung bei Dirck Coornhert in Xanten. 1577 folgte er seinem Lehrmeister nach Haarlem, wo er sich einen Namen machte. Goltzius und De Gheyn standen zwischen 1585 und 1588 in engem Kontakt zueinander. De Gheyn (1565-1629) verbrachte einen Teil seiner Lehrzeit im Atelier von Goltzius, der als der versierteste Kupferstecher in der Geschichte der Druckkunst gilt. Unter der Anleitung des Meisters vervollkommnete sich De Gheyn in der Gravur und perfektionierte die Grabsticheltechnik. Goltzius öffnete De Gheyn auch die Augen für die Schönheit und Perfektion der Natur. Nach seiner Lehrzeit ging De Gheyn seinen eigenen Weg. Während Goltzius eine Reise nach Italien unternahm, um seine Kenntnisse über das Altertum zu vertiefen, entwickelte De Gheyn sich zu einem unabhängigen Künstler. Besonders die Launen der Natur inspirierten ihn. Er zeichnete Mischwesen, halb Tier, halb Mensch, sein naturwissenschaftliches Interesse erinnert an Leonardo da Vinci. Aufgrund der Nähe zur deutschen Grenze ist das Limburgs Museum Venlo auch bei deutschen Besuchern beliebt und alle Ausstellungen und Materialen sind Niederländisch und Deutsch konzipiert.

www.limburgsmuseum.nl

13. November 2009

Künstlerduo Little Warsaw: András Gàlik und Bálint Havas

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Abschlussausstellung zum 18. Atelierstipendium der Stadt Mönchengladbach, gefördert durch die Josef und Hilde Wilberz-Stiftung, im Städtischen Musuem Abteiberg

Das Künstlerduo Little Warsaw, András Gálik (*1970) und Bálint Havas (*1971), zählt zu den international bedeutendsten ungarischen Künstlern der jungen Generation. 2003 bespielte Little Warsaw den ungarischen Pavillon auf der Biennale in Venedig. Zu den zahlreichen Ausstellungsorten der vergangenen Jahre zählen u.a. die 2. Berlin Biennale und die Manifesta 2008 in Südtirol, das Stedelijk Museum Amsterdam, die Apex Art Gallery New York, der Hamburger Kunstverein und andere mehr.

András Gálik und Bálint Havas waren von April bis Oktober 2009 Atelierstipendiaten der Stadt Mönchengladbach. Zum Abschluss ihres Aufenthalts präsentiert das Museum Abteiberg nun eine Serie ganz neuer Arbeiten, die während der vergangenen Monate in enger Zusammenarbeit mit dem Museum produziert wurden. Gezeigt werden mehrere Rauminstallationen, Filme und ein fotografisches Projekt, die jeweils einem spezifischen Museumsraum zugeordnet sind, unter anderem dem Vortragssaal und dem Unterrichtsraum in der Gartenebene.

Anknüpfend an vielfältige sozialhistorische und anthropologische Recherchen, die Little Warsaw in den vergangenen Jahren im Bereich der bildenden Kunst unternahm, wird das Anti-Museum Abteiberg zum Thema: „artificially implanted“ (Zitat Little Warsaw) in die Gesellschaft der Stadt Mönchengladbach, erdacht und erbaut mit der Vision einer neuartigen Rolle von Kunst und Künstlern für die Gesellschaft. Die Geschichte dieses Hauses erzeugt eine ortsspezifische Anwendung für Fragen, die Little Warsaw in seinen aktuellen Arbeiten stets neu zur Diskussion bringt. Was bedeutet Geschichte? Wie verändert sich der Mensch, die Gesellschaft? Oder, in einer noch konkreteren Fragestellung, die bei Little Warsaw nunmehr zur künstlerischen Versuchsanwendung wird: Wie blickt man auf die Veränderrungen anderer, wie auf die eigenen Wandlungen? Und: Was passiert, wenn man das Gleiche in einer anderen Zeit nochmals wahrnimmt, bedenkt und zu verstehen sucht? Aus dieser Versuchsanordnung entstand im Jahr 2009 das multimediale Konzept „Game of Changes“, zu deutsch „Spiel der Wandlungen“ (eine begriffliche Abwandlung des I Ging. Buch der Wandlungen), dessen erstes Werk („Episode 1“) ein Filmdokument über den eigenen Lehrer wurde: „My dear Professor, the way he was when I was born – 1971“.

Little Warsaw erinnern in ihrer multimedialen, auf verschiedene Räume ausgerichteten Präsentation, in der unter anderem dieser Film zu sehen ist, an das allgegenwärtige Duell von Geschichte und Gegenwart im Museum Abteiberg. Sie operieren mit dem unvergleichlich intensiven Nachhall von künstlerischen Haltungen der 1960er und 70er Jahre in diesem Haus, vermeiden dabei allerdings jegliche Sentimentalität, sondern stellen mit ihrem eigenen Tun, mit prozessualen Arbeiten, die den historischen Prozessen folgen und auf vielfache Weise andere Menschen bzw. örtliche Zusammenhänge in sich integrieren, eine heutige Perspektive für die Rolle von Künstlern her. Die Ausstellung wird am Samstag, 7. November, um 16 Uhr im Vortragssaal eröffnet und ist bis zum 10. Januar zu sehen.

Zur Geschichte des städtischen Atelierstipendiums in Mönchengladbach:
Seit 1998 vergibt die Stadt Mönchengladbach mit Unterstützung der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung ein Atelierstipendium an Bildende Künstlerinnen und Künstler, dessen ursprüngliche Idee auf den ehemaligen Mönchengladbacher Museumsdirektor Johannes Cladders zurückgeht und in den 1980er Jahren – unter anderem an die frühe Mönchengladbacher Ateliergemeinschaft von Ulrich Rückriem und Blinky Palermo erinnernd - Künstler wie Sandro Chia und Giuseppe Penone als Gäste der Stadt einlud.

Die Stadt Mönchengladbach und die Josef und Hilde Wilberz-Stiftung stellen den internationalen Stipendiaten für ein halbes Jahr ein Gastatelier nebst Wohnung und einen Lebenshaltungskostenzuschuss zur Verfügung. Zum Ende des Aufenthaltes entsteht eine Ausstellung in einem öffentlichen Ausstellungsraum in Mönchengladbach. Bisherige Stipendiaten waren seit 1998: Gil Shachar (IL), Andreas Kaiser (D), Mieke van Schaijk (NL), Sandra Voets (D), Yael Davids (IL/NL), Tal R (IL/DK), Hunor Petö (H), Antonio Ortega (E), Yves Mettler (CH), Yukako Ando (JP), Vera Lossau (D), Diango Hernández (C), Anna Meyer (CH), Shirley Wegner (IL/USA), Stani Michiels (B), Suse Weber (D) und Jon Erlend Larsen (N). Die Künstlergruppe Little Warsaw wurde eingeladen auf Vorschlag von Yilmaz Dziewior, 2002 bis 2008 Direktor des Kunstvereins Hamburg, nunmehr neuer Direktor des Kunsthaus Bregenz.

3. November 2009

Der Bildhauer als Autor

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Kulturnacht: Bildhauer Wolfgang Hahn liest eigene Texte

„Halb so wichtig — doppelt so gut“- das persönliche Motto des Mönchengladbacher Bildhauers Wolfgang Hahn ist auch Programm einer Lesung eigener Texte im Atelierhaus an der Steinmetzstraße. Wer immer schon ein bisschen mehr wissen wollte, ist an diesem Abend in Hahns Atelier gut aufgehoben, immerhin reflektiert und kommentiert Wolfgang Hahn sein künstlerisches Metier seit mehr als dreißig Jahren. Die Liste seiner Beiträge zu Künstlern und Kunst der Zeit reicht von H wie Harry Kramer bis G wie Gunter Demnig. Die Lesung findet statt im Hofgebäude, Steinmetzstraße 31, von 20.30 bis 22 Uhr. Außerdem ist im Atelierhaus an diesem Abend die Lichtinstallation „Rosedrops 2009“ von Christiane Behr.

2. November 2009

VHS Vortrag: Pablo Picassos politisches Engagement

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Der VHS-Vortrag „Genosse Picassos politisches Engagement in Leben und Werk“ setzt sich mit der politischen Einstellung des Künstlers, der im Westen als ein im Kern unpolitischer Künstler dargestellt wurde, auseinander. Der Vortrag befasst sich mit seinem Beitritt zur Kommunistischen Partei 1944, sein entschiedenes Eintreten gegen den Faschismus in Europa und seinen Beitrag zum Widerstand gegen die Nazis im besetzten Frankreich bis zu seiner Entpolitisierung im Kalten Krieg mit der Folge dass „Guernica“ ebenso wie weitere zahlreiche politische Werke von westlichen Kunsthistorikern zur „Ausnahme“ erklärt wurden. Der Vortrag am Mittwoch, 4. November, von 16.30 bis 17.30 Uhr, im Haus Berggarten, Lüpertzender Straße 85 ist gebührenfrei.

Mönchengladbach wird „nachtaktiv“

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3. große Kulturnacht am Freitag 7. November mit 190 Veranstaltungen und 500 Künstlern: fröhlich, provokativ und subversiv

pmg. Kulturfreudige Nachtschwärmer kommen bei der inzwischen dritten Mönchengladbacher Kulturnacht auf ihre Kosten. Aus nicht weniger als 190 Programmpunkten an 35 Veranstaltungsorten mit 500 Künstlern kann das flanierende Publikum von 18 Uhr abends bis fünf Uhr in der Frühe auswählen. Unter dem Motto „Raus aus der Kiste“ spielt die Kulturnacht diesmal auf den Vampir-Mythos an, die Nacht zum Tag zu machen. Abermals werden für die große Mönchengladbacher Kulturnacht „nachtaktiv“, die im vergangenen Jahr rund 4.000 Besucher zählte, tausende Nachtaktive erwartet, die sich in einem überbordenden Angebot aus Musik, Kunst, Kabarett, Krimi, Tanz, Theater und Party begeistern lassen. „Wieder einmal stellt das mehr als umfangreiche Programm unter Beweis, dass die Kulturszene in Mönchengladbach, vor allem aber auch die freie Szene blüht“, freut sich Kulturdezernent Dr. Gert Fischer mit Blick auf das üppige Programmheft, dass ab sofort in allen Kultureinrichtungen der Stadt ausliegt.

„Nachtaktiv hat in Mönchengladbach inzwischen seinen festen Platz gefunden. Wieder einmal ist die lange Kulturnacht einzigartig. Mit wenig Geld und viel Einsatz haben die Kulturschaffenden ein Paket geschnürt, das die Kultur der Stadt in Mönchengladbach und der umliegenden Region abbildet“, so Dr. Thomas Hoeps, Leiter des städtischen Kulturbüros, das für die Organisation des Veranstaltungsreigens verantwortlich zeichnet. Hauptsponsoren von „Nachtaktiv“ sind die Stadtsparkasse Mönchengladbach und die NVV, die einen Bus-Shuttle zwischen den Veranstaltungsorten anbietet. Das Eintrittsband, das für alle Orte und den Bus-Shuttle gilt, kostet gerade mal neun Euro, für Studenten und Schüler nur sieben Euro. Kinder bis 14 Jahre haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt.

Fröhlich, provokativ und zuweilen auch subversiv – so beschreiben die Macher das Programm, das im Vergleich zum Vorjahr weitere neue Orte und Akteure einbezieht. So zum Beispiel das Alte Kolpinghaus in der Ludwigstraße 2, in dem die freie Kunstszene in einem Zusammenspiel von Graffiti und Streetart, Installation und Projektion auf die neunköpfige Rock-, Soul- und Bluesformation „Eight Wheel Drive“ trifft. Um Mitternacht geht auf gleich drei Floors musikalisch die Post ab. Zum ungewöhnlichen Kulturort wird das Karnevalsmuseum Altes Zeughaus in der Weiherstraße, das als Kino, Kunstkiosk und Zeitreiseagentur einlädt. Neben Kunst zum kleinen Preis am „Artomaten“ gibt es unter anderem eine Musikperformance unter dem ortsbezogenen Titel „Vor der fünften Jahreszeit“ mit den Akteuren „Killer“ und „Zoul“. Auch das Atelierhaus in der Steinmetzstraße ist in diesem Jahr erstmals im „Boot“. Der Bildhauer Wolfgang Hahn liest eigene Texte zu Kunst und Künstlern der Zeit, Christiane Behr stellt ihre Lichtinstallation „Rosedrops“ vor.

Ganz außergewöhnlich ist auch die Mischung aus Klang, Keramik und Koffein, die Modedesignerin Barbara Schwinges und ihre Schwester Ulrike Ohler, Betreiberin einer Kaffeerösterei, in der Albertusstraße 4-6 mixen. Dazu gibt’s Live-Musik mit gleich vier Bands. Den Sound der Stadt in dreidimensionalen Klanglandschaften holen die Klangingenieure und Künstler Dominik Hildebrand und Norbert Krause in die Citykirche am Kapuzinerplatz. Die beiden Musiker haben Geräusche, Töne und Gedanken der Stadt gesammelt und werden das Klangmaterial im Laufe des Abends mit Hilfe der Besucher in intuitiven Klanglaboren weiterentwickeln. Das Jugendclubhaus Westend und das Cafe-Restaurant Linol spiegeln jeweils mit breit gefächerten Veranstaltungen von klassischer Musik, Lesungen, Kabarett, unter anderem mit Günter vom Dorp und Rock die Kulturnacht im Kleinen.

Thematisch geht es in „Nachtaktiv“ auch um den Mythos griechischer Pommes Buden, wobei der Künstler Matthias Schamp im Kunstverein MMIII in den Boetzelen Höfen mit viel Tamtam eine neue temporäre Mythos-Grill-Filliale eröffnet. Hier spielen Ein Fischstäbchen-Bring-Service und ein Fritteusenfarbkreis ebenso eine Rolle wie der Frikandel-Staffellauf und die Pommesgabel-Sortieraktion.

„Kunst und Kultur müssen nicht immer bierernst daherkommen. Ironisch freche Häppchen sorgen für die entsprechende Würze der Kulturnacht“, freut sich Dr. Thomas Hoeps. „Wir haben für jeden Geschmack etwas dabei, sei es der Tango-Salon im Rittersaal von Schloss Rheydt, die Lichtinstallation in St. Franziskus, die Kombination von Bewegungstheater und Klanginstallation hoch oben im Wasserturm oder die unterschiedlichen Programmpunkte im Quartier in der Sophienstraße, in dem sich kreative Köpfe unter dem Namen Sektor M zusammengeschlossen haben“, so Hoeps weiter. „Ein Rundgang durch die Kulturnacht lohnt sich in jedem Fall. Man muss nur das Motto beherzigen: Raus aus der Kiste“.

16. Oktober 2009

Moderne Skulptur im Museum Abteiberg

Abgelegt unter: Kunst-News — admin @ 14:08

Themenführung: Sonntag, 18. Oktober, 11.00 Uhr

Am kommenden Sonntag, 18. Oktober, wird Jens Stittgen bei der Themenführung im Museum Abteiberg einen Einblick in die Entwicklung der Skulptur der letzten 30 Jahre geben. Hierbei wird auch auf Exponate aus der Sammlung Schürmann eingegangen. Treffpunkt ist um 11 Uhr das Foyer des Museums

Transfer France - NRW

Abgelegt unter: Kunst-News — admin @ 14:08

Das renommierte Künstleraustauschprogramm „Transfer“ findet zum achten Mal statt

Zum achten Mal findet seit 1990 das renommierte internationale Künstler-Austauschprogramm „Transfer“ mit wechselnden Partnerländern statt. Nach der Türkei im vergangenen Jahr ist in diesem Jahr Frankreich das Gastland. Das NRW Kultursekretariat stellte gestern nach der Auftaktveranstaltung in den französischen Städten Dijon, Nantes und Tourcoing im Museum Abteiberg die 14 Akteure (sieben französische und sieben deutsche Künstler) des aktuellen „Transfer“ vor. In NRW sind die Städte Dortmund, Mönchengladbach und Mülheim beteiligt.

Nach den Auftaktveranstaltungen treten die ersten deutschen Künstler ab November ihre zweimonatigen Aufenthalte in Frankreich an. Ihre franzosischen Kollegen werden in den Monaten Februar und März des kommenden Jahres in Dortmund Mönchengladbach und Mülheim a. d. Ruhr ihre Arbeit aufnehmen. Jeder einzelne Künstler bestimmt, in welchem der beteiligten Orte er leben und arbeiten wird. Neben den Partnermuseen werden ortsansässige Künstler und Kulturschaffende die jungen Künstler betreuen und aktiv in die Kunstszene der beteiligten Städte einbeziehen. Die Werke aller Transferkünstler werden im November und Dezember nächsten Jahres in Deutschland und Anfang 2011 in Frankreich nach jeweils eigenen kuratorischen Konzepten gezeigt.

Transfer hat die Förderung von Künstlern und die Annäherung unterschiedlicher Kunstszenen zum Ziel. Dabei bleibt auch der achte Tranfer seinem Format treu. Im Mittelpunkt stehen auch dieses Mal wieder der direkte Dialog und das künstlerische Ziel die Ausstellungen, wobei sich ein intensiver und gleichberechtigter Austausch über die Kunst von Künstler zu Künstler aber auch von Museen untereinander entwickelt.

16. September 2009

Der Kunst auf der Spur

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Am 3. und 4. Oktober öffnen wieder die Ateliers ihre Türen

Insgesamt 42 Ateliers öffnen am Wochenende 3. und 4. Oktober wieder ihre Ateliers für die Öffentlichkeit. Dann sind interessierte Kunstfreunde eingeladen, der ausgelegten „Kunstspur“ durch das Stadtgebiet zu folgen und einen Blick in jene Werkstätten zu werfen, die ansonsten der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Die Künstlerinnen und Künstler präsentieren zum Teil auch in Ateliergemeinschaften ihre Arbeiten an den Entstehungsorten und hoffen auf Gespräche mit den Besuchern. Die Ateliers sind am Samstag, 3. Oktober, von 15 bis 20 Uhr und am Sonntag, 4. Oktober, von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Welches Atelier wo aufzufinden ist, darüber informiert ein übersichtlicher Faltplan mit der Liste aller teilnehmenden Künstler, der vom Fachbereich Museen jetzt druckfrisch herausgegeben wurde. Die Übersicht, die auf der Rückseite einen Stadtplan mit den markierten Standorten aufweist, ist unter anderem im Museum Abteiberg, in den Rathäusern sowie in den Kultureinrichtungen zur kostenlosen Mitnahme erhältlich.

An der diesjährigen Kunstroute beteiligen sich auch die beiden Museen Schloss Rheydt und Abteiberg, der MMIII Kunstverein in den Boetzelen Höfen, Künkelstraße, das Euregio Haus im Nordpark und die NVV, die Galerie f:7.2, Viersener Straße 16, und der Kunstraumno. 10, Matthiasstraße 10.