5. Februar 2010

c/o im Neustart: bessere Präsentation der Mönchengladbacher Kunstszene

Abgelegt unter: Kunst-News — admin @ 14:44

Kulturbüro übernimmt die Künstlerförderung mit neuer Mitarbeiterin

Über ein Jahr musste die c/o-Künstlerförderung ohne Personal auskommen. Nach der Wahl des c/o-Machers Hubertus Wunschik zum Bürgermeister in Kröpelin im September 2008 sorgten die Mitarbeiter des Museums Abteiberg dafür, dass zumindest der Atelierrundgang und der Ausstellungskalender weitergeführt wurden. Zum Jahreswechsel übernahm das städtische Kulturbüro c/o. Seit 1. Februar ist auch die Mitarbeiterstelle wieder besetzt.

Unter 88 Kandidaten setzte sich Irina Weischedel in der Bewerbung um das zweijährige Volontariat durch. Die Düsseldorfer Kunsthistorikerin studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Philosophie. Als Praktikantin wirkte sie bei der Organisation der Nacht der Museen und Galerien in Münster mit, war freie Redakteurin beim „kunst raum münster“ und absolvierte ein Praktikum bei Lumas. Zuletzt war sie in der Kölner „Art Galerie 7“ tätig. Gemeinsam mit dem Leiter des Kulturbüros, Dr. Thomas Hoeps, wird ihre erste Aufgabe darin liegen, das Konzept zur lokalen Kunstförderung neu zu entwickeln.

Bewährtes soll dabei fortgesetzt werden. Der Kalender „Kunst c/o Mönchengladbach“ wird weiterhin vierteljährlich einen Überblick über das aktuelle Ausstellungsgeschehen in den Museen und Galerien geben. Ebenso findet der „parc/ours“ – das Wochenende der offenen Künstlerateliers – auch künftig einmal im Jahr statt.
Ziel der Neukonzipierung ist vor allem eine bessere Präsentation der lokalen Kunstszene. Die Informationen sollen sowohl für Künstler, als auch für Kunstkenner besser zugänglich gemacht werden. Flyer, Kunstkalender und die Homepage „c/o Mönchengladbach“ werden dann ein neues Gesicht bekommen und sollen informativer gestaltet werden. Dadurch soll die Neugier auf das lebendige Kunstgeschehen in Mönchengladbach auch bei Menschen geweckt werden, die mit aktueller Kunst bisher wenig in Berührung gekommen sind.

Als wichtiger Bestandteil der Künstlerförderung soll das aktive Netzwerk stabilisiert werden, damit es auch auf regionaler Ebene zu mehr Kooperation zwischen Künstlern und Ausstellern kommen kann. Stärker in den Vordergrund wird die Vermittlung kostengünstiger Atelierräume rücken. Alle Bemühungen sollen dabei helfen, die Situation der Kunstszene nachhaltig zu verbessern. Vorgestellt wird das neue Konzept im Sommer. Bis dahin wird Irina Weischedel viele Gespräche mit den Künstlern der Stadt geführt haben.

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