3. Dezember 2009

Museum Abteiberg genießt völlig überraschende und großartige Unterstützung

Abgelegt unter: Kunst-News — admin @ 10:30

Hans Fries Stiftung stellt langfristig Stiftungskapital von mehreren Millionen Euro zur Verfügung

pmg. Das Städtische Museum Abteiberg hat einen weiteren großzügigen Förderer gefunden. Im Sommer 2008 wurde in Köln die Hans Fries Stiftung gegründet, ausschließlich mit dem Ziel, das Museum Abteiberg zu fördern. Der 1923 in Mönchengladbach geborene und heute an der Sieg lebende Stifter widmet sein Vermögen dem Museum. Die Stiftung soll langfristig über ein Stiftungskapital von einigen Millionen Euro verfügen. Nach dem ausdrücklichen Wunsch von Hans Fries, der 1982 die Jungenthal-Werke in Kirchen an der Sieg kaufte und sich dem Museum verbunden fühlt, soll die Stiftung zusätzliche Museumsmittel erzeugen, die öffentliche Hand allerdings keinesfalls aus ihrer Verantwortung entlassen. „Mit seinem Vermächtnis will er die konsequent gegenwartsbezogene Programmatik und die weltweit renommierte Sammlung des Museums Abteiberg deutlich sichtbar stärken. “, freut sich Museumsdirektorin Susanne Titz.

„Bereits in diesem Jahr profitierten die Vorhaben des Museums von dieser großartigen und vollkommen überraschend erschienenen privaten Unterstützung“, so Susanne Titz weiter mit Blick auf das Ausstellungsprojekt und Künstlerbuch von Luis Jacob, das Projekt E N D von Gregor Schneider, die Ausstellung „Das Gespinst“ der Sammlung Schürmann und den Ankauf einer Skulptur von Rita McBride.

Oberbürgermeister Norbert Bude betrachtet die noch junge Stiftung „als Glücksfall für Mönchengladbach“. Weiter sagte er bei der Bekanntgabe der Stiftung:“ Mit Hilfe dieser Stiftung ist das international renommierte Museum noch eher in der Lage, seine Positionen in der Museumslandschaft auszubauen. Die Stiftung ist von einer beachtlichen Größenordnung. Ohne diese Unterstützung wäre vieles nicht möglich“.

Hans Fries, der von sich aus den Kontakt zum Museum Abteiberg suchte, versteht sein Engagement als Zeichen der Wertschätzung der konsequenten Sammlungsgeschichte und Ankaufspolitik gegenüber.

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